Katolski Posoł – 11. Januar 2026
Über einen Menschen unter den Menschen schreibt ein sorbischer Geistlicher in seinem Leitartikel zum Fest dieses Sonntages. Unter anderem erinnert der Autor an die gleiche Würde vor Gott.
Mit der Schließung der heiligen Pforte im Petersdom in Rom hat Papst Leo XIV. das Heilige Jahr der katholischen Kirche offiziell beendet. Dabei hat er aber zugleich Zukunftsfragen gestellt.
Papst Leo XIV. hat zum ersten Mal an Weihnachten den Segen „Urbi et orbi“ gespendet. Zudem hat er eine Tradition wiederbelebt, die Papst Paul VI. eingeführt hat und auch Johannes Paul II. und Benedikt XVI. gepflegt haben.
Starke Stimmen und junge Talente erlebten die Zuhörer am ersten Sonnabend des neuen Jahres in Radibor. Der Chor Meja, die Kinderschola der Pfarrgemeinde sowie Instrumentalisten gestalteten dort ein Neujahrskonzert.
In Wittichenau ist es üblich, dass Vorschulkinder bereits am vierten Adventssonntag das Krippenspiel darstellen. Vergangenes Jahr stand es unter dem Titel „Der Weg nach Bethlehem“.
Einen Weihnachtsgruß in Form von Liedern übermittelten Ralbitzer Jugendliche am Sonntag nach Weihnachten den Bewohnern des Altenpflegeheimes St. Ludmila in Crostwitz. Schon seit vielen Jahren pflegen sie diese Tradition.
Einen geistlichen Zugang zur Gottes Schöpfung erhielten Besucher des Crostwitzer Gotteshauses am Sonnabend vor dem vierten Adventssonntag. Die multimediale Produktion „Genesis 2.0“ konnten sie an der Decke der Kirche verfolgen.
Ein wunderschöner Blumenstrauß der Winter- und Weihnachtsmusik war für die Autorin des Beitrages ein Konzert am Sonntag nach Weihnachten in Rosenthal. Gestaltet hatte ihn der Chor Lipa, ein sorbischer Organist sowie einige Streicher der Sorbischen Kammerphilharmonie des Bautzener Sorbischen Nationalensembles.
Einen ungewöhnlichen Hochzeitstag – wahrscheinlich ist es sogar der erste mit so vielen Ehejahren unter den Sorben – durfte ein Paar im Altenpflegeheim St. Ludmila in Crostwitz feiern. Schon am Tag darauf wurde es jedoch durch den Tod eines Ehepartners getrennt.
Mit einer Meditations- und Musikandacht klang in Storcha das vergangene Jahr aus. Neben Liedern und Instrumentalmusik hörten die Gäste zugleich wieder Texte, die zum Nachdenken anregten.
Mit einer Hausaufgabe kehrten größere und kleinere Besucher des Weihnachtsspiels in Rosenthal am Heiligabend aus dem Gotteshaus zurück. In der Inszenierung stellten sie diesmal dar, wie Kinder der Könige aus dem Morgenland einem großen Stern folgten.
Am Fest der Heiligen Familie haben Kinder der Nebelschützer Pfarrgemeinde ihr Krippenspiel aufgeführt. Im Mittelpunkt standen dort diesmal vier kleine Lichter.
In Crostwitz wurde am dritten Weihnachtsfeiertag an die Weihe der Dorfkapelle vor hundert Jahren erinnert. Sie ist bis heute zugleich eine Mahnung.
Als Pilger des Vertrauens und Handwerker des Friedens kehrten Teilnehmer aus dem Bistum Dresden-Meißen – unter ihnen auch Sorben – und Tausende Jugendliche aus aller Welt aus Paris in ihre Heimat zurück. Frankreichs Hauptstadt war diesmal zum Jahreswechsel Gastgeber des ökumenischen europäischen Jugendtreffens der Gemeinschaft von Taizé.
Anders als anderswo üblich stellen an Heiligabend in Radibor nicht die Kinder das Krippenspiel dar. Ergänzt hat das Programm eine eigens dafür gebildete Band.
Aus Sicht einer Mitwirkenden beschreibt die Autorin des Beitrages, wie sie das Krippenspiel in der Ralbitzer Kirche erlebt hat. Durch diese Erfahrung hat sie auch Weihnachten anders gefeiert.
Über die Aufgabe einer Familie sprachen eine Mutter und eine Tochter in einem Gottesdienst am ersten Sonntag nach Weihnachten in Radibor. Damit knüpften sie an ein Fest an, welche die Kirche jedes Jahr an diesem Tag feiert.
Ein Musikgeschenk war für eine Zuhörerin das Weihnachtskonzert in der Crostwitzer Kirche. Dort wurde diesmal unter anderem ein tschechischer Weihnachtszyklus dargeboten.
An einem besonderen Ort wurde Ende vergangenen Jahres das Sternsingen in Miltitz eröffnet. Diese Stelle entstand erst kurz davor mithilfe einer Aktion des Sorbischen Rundfunks.
Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn bietet jungen Menschen ab 18 Jahren in Kooperation mit dem Newman-Institut in der schwedischen Stadt Uppsala ein Praktikum in Nordeuropa an. Dieses dauert mindestens sechs und maximal 11 Monate. Interessenten müssen sich online um einen Platz bewerben.
Der ambulante Hospizdienst des Caritasverbandes Oberlausitz e.V. in Kamenz bietet in diesem Jahr wieder einen Kurs zur ehrenamtlichen Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden an. Das dazu notwendige Wissen wird in einem Grundkurs vermittelt, der vom 4. März bis zum 18. April dreimal am Mittwoch von 17.00 bis 20.00 Uhr sowie dreimal am Sonnabend von 9.00 bis 15.00 Uhr stattfindet. Danach folgt ein insgesamt 20stündiges Praktikum mit weiteren vier Treffen. Ein Vertiefungskurs ist im September geplant. Wer eine Ausbildung absolvieren möchte, sollte sich beim Hospizdienst der Caritas in Kamenz unter der Telefonnummer (0 35 78) 37 43 12 oder per E-Mail an hospiz@caritas-oberlausitz.de anmelden.
Dr. Lubina Mahling aus Königswartha referiert am Sonnabend, den 24. Januar, in der Pilgerherberge von Monika Gerdes in Crostwitz. Hierbei widmet sie sich dem sorbischen Pilger Georg Waurick, der sich im 19. Jahrhundert von Cannewitz nach Rom begab. Beginn ist um 19.45 Uhr. Bereits am Nachmittags gibt es für Kinder ab 16.00 Uhr ein sorbisches Kino.
Sorbischer Veranstaltungskalender