Katolski Posoł – 26. April 2026
In der aktuellen Ausgabe finden Sie unter anderem:
Offene oder verschlossene Türen bestimmen unser Leben – sie stehen für Vertrauen, Nähe, aber auch für Widerruf. Das Evangelium vom guten Hirten zeigt noch eine andere Wirklichkeit, auf die der Autor des Leitartikels hinweist.
Wie viele Kirchengebäude kann und will sich das Bistum Dresden-Meißen künftig noch leisten? Darüber tauschten sich die Mitglieder des Katholikenrates der Diözese unter anderem auf ihrer Vollversammlung in Chemnitz aus.
Einen Tag der im Zeichen von Glauben und Gemeinschaft stand, erlebten 39 Jugendliche und ein Erwachsener in Wittichenau. Dort empfingen sie das Sakrament der heiligen Firmung. Bischof Wolfgang Ipolt gab den Firmlingen in seiner Predigt unter anderem einen Impuls mit auf den Weg, der sie in der digitalen Welt stärken soll.
Zwischen österlicher Freude und mit Blick auf Pfingsten wird deutlich: Gottes Segen wirkt nicht nur in der Kirche, sondern inmitten des Studentenlebens – in Zimmern, Begegnungen und gemeinsamen Momenten, schreibt eine junge Studentin. Nach längerer Pause wurde in Leipzig eine Tradition wieder aufgenommen.
Zwischen Regen und Motorendröhnen startete in Ralbitz die Bikersaison mit Gebet und Segen. Mehr als 80 Fahrer hörten von Pfarrer Matthias Kocner eine Botschaft, wie sie mit anderen rücksichtsvoll umgehen sollen. Aber auch ein besonderes Tuch brachte alle in der Kirche zum Schmunzeln.
Erinnern und versöhnen: In der Klosterkirche im nordböhmischen Ossegg gedachten die Gläubigen mit einer zweisprachigen Heiligen Messe an die Verfolgung und Vertreibung vor 80 Jahren. Der bisherige Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl verband die historische Tragödie mit einem aktuellen Appell.
Zwischen Pflichtprogramm und Glaubensfrage: Der Katolski Posoł vom April 1926 zeigt, auf welche Weise die Gläubigen den Ablass einst praktizierten. Die Autorin der Rubrik fragt: Zählt vor Gott eine erfüllte Vorschrift oder das Vertrauen in seine Barmherzigkeit?
Ort der Ruhe und des Gebets: In Göda erlebten mehr als 100 Menschen die Einweihung der neuen Benno-Kapelle. Sie ist ein offener Andachtsraum, der zum Gebet und zum Verweilen einlädt. Zugleich bietet er Pilgern des Jakobsweges Gelegenheit zur Pause.
Zwischen Weihrauch, Wasserritualen und Feuerbestattung: Der Tempel Pashupatinath in Kathmandu konfrontiert Besucher mit Nähe zum Tod und wirft zugleich Fragen des Lebens auf. Eine junge Sorbin beschreibt die Verschiedenheit von Religionen und zugleich die verbindende Sehnsucht nach Sinn und Hoffnung.
Eine Gedenkveranstaltung für gefallene polnischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg findet am Dienstag, 28. April, bei Crostwitz statt. Beginn ist um 9.30 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Crostwitzer Kirche. Danach folgt das Niederlegen von Blumen auf dem Friedhof sowie an den beiden Denkmälern auf dem Fulks Hügel. Dort sprechen unter anderem der Sekretär der Gemeinde Przewóz, Kazimierz Kurpiel, und die Tochter eines Soldaten der Zweiten Armee des polnischen Heeres, Danuta Freder-Kaczmarczyk. Der Chor der Crostwitzer Sorbischen Grundschule „Jurij Chěžka“ umrahmt die Veranstaltung auf dem Fulks Hügel gesanglich. Interessenten sind willkommen.
Der Dankgottesdienst der Feuerwehren aus dem Verwaltungsverband „Am Klosterwasser“ sowie der Nachbarwehren zu Ehren des heiligen Florian wird am Freitag, 8. Mai, um 19.00 Uhr in der Wallfahrtskirche in Rosenthal gefeiert. Alle Feuerwehrleute sowie Gäste sind eingeladen.
Die Wallfahrt älterer und kranker Menschen aus den sorbischen Pfarrgemeinden nach Rosenthal findet am Sonnabend, 9. Mai, statt. Der Gottesdienst beginnt um 14.00 Uhr. Denen, die es wünschen, wird das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Ab 13.30 Uhr wird der Rosenkranz gebetet.
Zum Rosenkranzgebet und vor dem Allerheiligsten sind Gläubige am Sonnabend, 9. Mai, um 18.00 Uhr in die Rosenthaler Wallfahrtskirche eingeladen. Gebetet wird in sorbischer und deutscher Sprache.
Die Predigt im Sorbischen Rundfunk des MDR hat an diesem Sonntag, 26. April, der sorbische Superintenden im Ruhestand Jan Malink. Der Verweis auf eine religiöse Sendung in der Mediathek des MDR ist hier angegeben.
Gläubige aus Deutschland, Polen und Tschechien sind am Sonnabend, dem 9. Mai, zur Versöhnungswallfahrt ins tschechische Haindorf eingeladen, ausdrücklich auch die Sorben. Der Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung beginnt um 10.30 Uhr. Hauptzelebrant wird Weihbischof Piotr Wawrzynek aus Liegnitz sein. Haindorf gehören zur Diözese Leitmeritz, die 2026 ein Jahr der Versöhnung begeht. Damit soll auch an die Vertreibung der Deutschen aus Tschechien vor 80 Jahren gedacht und der Dialog zwischen beiden Ländern gefördert werden.
Das Radiborer Busunternehmen Schmidt-Schwarz lädt zu einer Pilgerreise zu den Passionsspielen ins österreichische St. Margarethen ein, die von Freitag bis Dienstag, 26. bis 30. Juni, stattfindet. Die Aufführung findet unter freiem Himmel vor einer Steinbruchkulisse statt. Die Fahrt wird Pfarrer Gabrisch Nawka begleiten. Außerdem werden Rundfahrten angeboten. Interessenten können sich beim Busunternehmen Schmidt-Schwarz in Radibor anmelden, Telefonnummer (03 59 35) 28 60. Plätze sind noch frei.
Eine weitere Reise des Radiborer Busunternehmens Schmidt-Schwarz führt von Montag bis Donnerstag, 10. bis 13. August, nach Erfurt. Unter dem Motto „Glaube begegnet Musik“ besuchen die Teilnehmer unter anderem das Augustinerkloster und das dortige Priesterseminar. Weiter nehmen sie an den Erfurter Domfestspielen teil, wo sie das Musical „Jesus Christus Superstar“ erleben können. Anmeldungen nimmt das Busunternehmen Schmidt-Schwarz in Radibor an, Telefonnummer (03 59 35) 28 60. Plätze sind noch frei.
Jugendliche aus dem Bistum Dresden-Meißen sind herzlich eingeladen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad gemeinsam zum Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau zu pilgern. Dort findet am 13. und 14. Juni das Treffen der Bistumsjugend statt. Ab sofort können sich Teilnehmer online anmelden.
Die Dekanatsstelle für Kinder- und Jugendseelsorge in Räckelwitz lädt Schülerinnen und Schüler der jetzigen 4. bis 8. Klasse in den Sommerferien zu einer Reise nach Görlitz ein. Sie findet von Montag bis Freitag, 3. bis 7. August statt. Der Eigenbeitrag pro Teilnehmer beträgt 130 Euro. Anmeldungen werden bis Freitag, 1. Mai, online empfangen.
Das Bistum Dresden-Meißen bietet auch in diesem Jahr eine Einführung in die Thematik Religiösen Kinderwoche an. Die erste Veranstaltung findet am Montag, dem 11. Mai, von 18.00 bis 21.00 Uhr im Bautzener Dompfarramt statt. Eine weitere ist am Mittwoch, dem 27. Mai, in Dresden geplant. Zugleich bieten die Verantwortlichen eine Online-Einführung über die Plattform Zoom an, und zwar am Donnerstag, dem 28. Mai, von 18.00 bis 21.00 Uhr. Anmeldungen erfolgt online.
Die Dresdner Kathedrale der Heiligsten Dreifaltigkeit wurde vor 275 Jahren geweiht. Dazu ist ein umfangreiches Programm mit musikalischen Aufführungen und Lesungen zusammengestellt worden. Höhepunkt soll ein feierlicher Gottesdienst im Juni mit Bischof Heinrich Timmerevers sein.
Männer, die Theologie studieren und Priester werden wollen, können sich ab Herbst im Rahmen des Studiums darauf vorbereiten. Auch Männer ohne Abitur, aber mit abgeschlossener Berufsausbildung können sich auf den Weg der Priesterausbildung begeben. Vor der Bewerbung finden im bischöflichen Ordinariat in Dresden Orientierungsgespräche statt, für die sich interessierte Männer in der Personalabteilung anmelden sollten. Die Anmeldung wird verlängert.
Dieses Jahr im Herbst beginnt an der Fachakademie für die Gemeindepastoral in Magdeburg ein neuer Ausbildungskurs für Männer, die ständige Diakone im Zivilberuf werden möchten. Interessenten sollten bei Beginn der Ausbildung mindestens 35 Jahre sein und nicht älter als 50 Jahre.
Interessenten, die einen pastoralen Dienst in der Pfarrgemeinde verrichten wollen, können dieses Jahr im Herbst die Ausbildung zum Gemeindereferenten beginnen. Frauen und Männer, die so vielfältige Dienste und Charismen der Gläubigen unterstützen und fördern, können sich mit dem Studium der Religionspädagogik beziehungsweise Theologie und anschließender dreijähriger Ausbildung für einen solchen Dienst qualifizieren.
Sorbischer Kulturkalender