Katolski Posoł – 3. Mai 2026
In der aktuellen Ausgabe finden Sie unter anderem:
Wer ist heute verantwortlich für den Religionsunterricht – Priester oder Laien? Der Autor des Leitartikels setzt sich mit der Rolle der Katechese auseinander und erläutert, weshalb ihre Wiederentdeckung neue Perspektiven für Pfarrgemeinden eröffnen könnte.
In Prag ist ein neuer Erzbischof ins Amt eingeführt worden, der noch im vergangenen Jahr einen Gottesdienst mit Sorben gefeiert hatte. Er kündigte an, den Dialog zu stärken und Brücken bauen zu wollen. Unter den offiziellen Gästen befanden sich auch Sorben.
Trotz konfessioneller Unterschiede gemeinsam im Gebet: In Crostwitz wurde eine ökumenische Andacht gefeiert. Dabei wurde ein Beispiel gezeigt, was in Zeiten allgemeiner Unsicherheit Orientierung und Halt geben kann.
Seltenes Jubiläum im Dresdner Elisabeth-Konvent: gleich vier Ordensschwestern, die sich über Jahrzehnte für Glauben und Gemeinschaft engagiert haben, sind nun in besonderer Weise geehrt worden.
In Storcha haben elf Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen. Am Ende der teilweise selbstständig gestalteten Liturgie überreichten sie dem Gemeindepfarrer Gerhard Werner ein Geschenk, das Vorbereitung und Inhalte der Firmkatechese widerspiegelt.
Zwischen Erinnerung und Mahnung: In der Lausitz wird unter dem Namen „Tal des Todes“ lokale Geschichte lebendig gehalten. Was hier Jahr für Jahr geschieht, verbindet das Gedenken mit einer Botschaft, die weit über die Region hinausreicht.
In Sri Lanka suchte eine junge Sorbin nicht nur ein Abenteuer, sondern fand sich plötzlich in einer Begegnung wieder, die ihre Überzeugungen infrage stellte. Zwischen fremden Ritualen, anderen Religionen und persönlichen Fragen begann eine Auseinandersetzung, die weit über die Reise hinausreicht.
Seit Jahrzehnten prägt der Jubilar die Berichterstattung der katholischen Sorben und bleibt dabei meist im Hintergrund. Journalistische Leidenschaft, gelebter Glaube und das Engagement für die Gemeinschaft kennzeichnen seinen Lebensweg.
Ein Ort des Lernens wird zum Ort der Erinnerung: Im Bildungsgut St. Benno Schmochtitz ist ein Seminarraum nach einer sorbisch-deutschen Widerstandskämpferin benannt worden – als Zeichen gegen das Vergessen.
Schritt für Schritt werden an einem Wallfahrtsort in Nordböhmen Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Sie sollen nicht nur die Bausubstanz sichern, sondern zugleich die Zukunft des Ortes mitgestalten.
Der Dankgottesdienst der Feuerwehren aus dem Verwaltungsverband „Am Klosterwasser“ sowie der Nachbarwehren zu Ehren des heiligen Florian wird am Freitag, 8. Mai, um 19.00 Uhr in der Wallfahrtskirche in Rosenthal gefeiert. Alle Feuerwehrleute sowie Gäste sind eingeladen.
Die Wallfahrt älterer und kranker Menschen aus den sorbischen Pfarrgemeinden nach Rosenthal findet am Sonnabend, 9. Mai, statt. Der Gottesdienst beginnt um 14.00 Uhr. Denen, die es wünschen, wird das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Ab 13.30 Uhr wird der Rosenkranz gebetet.
Der Familienbund der Katholiken im Bistum Dresden-Meißen lädt Paare zu einem gemeinsamen Klettertag in den Erlebnispark Moritzburg ein. Am Samstag, 6. Juni, von 10.00 bis 16.00 Uhr verbindet das Angebot Bewegung und Begegnung auch für Paare in der Ehevorbereitung. Kletterausrüstung und Eintritt sind in der Teilnahmegebühr von 80 Euro enthalten.
In Löbau findet von Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Mai, eine mehrtägige Konferenz AUGEN:BLICK verschiedener christlicher Gemeinden und Werke der Oberlausitz statt. Unter den Referenten wird am Sonnabend, 30. Mai, um 19.30 Uhr auch der bekannte Philosoph, Theologe und Referent Dr. Johannes Hartl sein. Der Abend steht unter dem Motto „Unter dem Blick Jesu“. Die Dekanatsstelle für Jugendseelsorge Räckelwitz lädt sorbische Jugendliche ein, zum Vortrag zu fahren und danach in der sogenannten Lounge den Abend mit Snacks, Seelsorge sowie Angeboten zum Beten ausklingen zu lassen. Die Abfahrt mit den Autos ist um 17.00 Uhr, unter anderem aus Crostwitz, geplant. Rückfahrt ist etwa um 22.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung nimmt die Dekanatsstelle online bis Freitag, 22. Mai, entgegen. Der Link ist unter www.posol.de veröffentlicht. Wer Interesse hat, kann auch selbstständig an weiteren Teilen der Konferenz teilnehmen.
Die Predigt im Sorbischen Rundfunk des MDR hat an diesem Sonntag, 3. Mai, Kaplan Peter Mroß aus Bautzen. Der Verweis auf eine religiöse Sendung in der Mediathek des MDR ist hier angegeben.
Gläubige aus Deutschland, Polen und Tschechien sind am Sonnabend, dem 9. Mai, zur Versöhnungswallfahrt ins tschechische Haindorf eingeladen, ausdrücklich auch die Sorben. Der Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung beginnt um 10.30 Uhr. Hauptzelebrant wird Weihbischof Piotr Wawrzynek aus Liegnitz sein. Haindorf gehören zur Diözese Leitmeritz, die 2026 ein Jahr der Versöhnung begeht. Damit soll auch an die Vertreibung der Deutschen aus Tschechien vor 80 Jahren gedacht und der Dialog zwischen beiden Ländern gefördert werden.
Das Radiborer Busunternehmen Schmidt-Schwarz lädt zu einer Pilgerreise zu den Passionsspielen ins österreichische St. Margarethen ein, die von Freitag bis Dienstag, 26. bis 30. Juni, stattfindet. Die Aufführung findet unter freiem Himmel vor einer Steinbruchkulisse statt. Die Fahrt wird Pfarrer Gabrisch Nawka begleiten. Außerdem werden Rundfahrten angeboten. Interessenten können sich beim Busunternehmen Schmidt-Schwarz in Radibor anmelden, Telefonnummer (03 59 35) 28 60. Plätze sind noch frei.
Eine weitere Reise des Radiborer Busunternehmens Schmidt-Schwarz führt von Montag bis Donnerstag, 10. bis 13. August, nach Erfurt. Unter dem Motto „Glaube begegnet Musik“ besuchen die Teilnehmer unter anderem das Augustinerkloster und das dortige Priesterseminar. Weiter nehmen sie an den Erfurter Domfestspielen teil, wo sie das Musical „Jesus Christus Superstar“ erleben können. Anmeldungen nimmt das Busunternehmen Schmidt-Schwarz in Radibor an, Telefonnummer (03 59 35) 28 60. Plätze sind noch frei.
Jugendliche aus dem Bistum Dresden-Meißen sind herzlich eingeladen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad gemeinsam zum Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau zu pilgern. Dort findet am 13. und 14. Juni das Treffen der Bistumsjugend statt. Ab sofort können sich Teilnehmer online anmelden.
mehr
Die Dekanatsstelle für Kinder- und Jugendseelsorge in Räckelwitz lädt Schülerinnen und Schüler der jetzigen 4. bis 8. Klasse in den Sommerferien zu einer Reise nach Görlitz ein. Sie findet von Montag bis Freitag, 3. bis 7. August statt. Der Eigenbeitrag pro Teilnehmer beträgt 130 Euro. Anmeldungen werden bis Montag, 1. Juni, online empfangen.
Das Bistum Dresden-Meißen bietet auch in diesem Jahr eine Einführung in die Thematik Religiösen Kinderwoche an. Die erste Veranstaltung findet am Montag, dem 11. Mai, von 18.00 bis 21.00 Uhr im Bautzener Dompfarramt statt. Eine weitere ist am Mittwoch, dem 27. Mai, in Dresden geplant. Zugleich bieten die Verantwortlichen eine Online-Einführung über die Plattform Zoom an, und zwar am Donnerstag, dem 28. Mai, von 18.00 bis 21.00 Uhr. Anmeldungen erfolgt online.
Die Dresdner Kathedrale der Heiligsten Dreifaltigkeit wurde vor 275 Jahren geweiht. Dazu ist ein umfangreiches Programm mit musikalischen Aufführungen und Lesungen zusammengestellt worden. Höhepunkt soll ein feierlicher Gottesdienst im Juni mit Bischof Heinrich Timmerevers sein.
Männer, die Theologie studieren und Priester werden wollen, können sich ab Herbst im Rahmen des Studiums darauf vorbereiten. Auch Männer ohne Abitur, aber mit abgeschlossener Berufsausbildung können sich auf den Weg der Priesterausbildung begeben. Vor der Bewerbung finden im bischöflichen Ordinariat in Dresden Orientierungsgespräche statt, für die sich interessierte Männer in der Personalabteilung anmelden sollten. Die Anmeldung wird verlängert.
Dieses Jahr im Herbst beginnt an der Fachakademie für die Gemeindepastoral in Magdeburg ein neuer Ausbildungskurs für Männer, die ständige Diakone im Zivilberuf werden möchten. Interessenten sollten bei Beginn der Ausbildung mindestens 35 Jahre sein und nicht älter als 50 Jahre. Anmeldung wird verlängert.
Interessenten, die einen pastoralen Dienst in der Pfarrgemeinde verrichten wollen, können dieses Jahr im Herbst die Ausbildung zum Gemeindereferenten beginnen. Frauen und Männer, die so vielfältige Dienste und Charismen der Gläubigen unterstützen und fördern, können sich mit dem Studium der Religionspädagogik beziehungsweise Theologie und anschließender dreijähriger Ausbildung für einen solchen Dienst qualifizieren. Anmeldung wird verlängert.
Serbska protyka